• Ausschnitt 01 - 000541
  • Ausschnitt 02 - Luftaufnahme 1957
  • Ausschnitt 03 - Luftaufnahme 015 - 1957
  • Ausschnitt 04 - Luftaufnahme 020 - 1957
  • Ausschnitt 05 - Luftaufnahme 025 - 1957

Bachem wurde erstmals 865 urkundlich erwähnt.
Nicht zuletzt durch seine drei "festen Häuser", Burg Bachem, Haus Bitz und Hemmerich verfügt der Ort über eine reichhaltige Geschichte.
Mit der verstärkten Nutzung der Braunkohle hielt auch in Bachem die Industrialisierung Einzug und prägte den Ort nachhaltig.
Dass Bachem auch in heutiger Zeit ein lebendiger Ortsteil ist, belegt ein aktives Vereinsleben mit zahlreichen Veranstaltungen.

Gehen Sie mit uns auf eine Zeitreise durch die Jahrhunderte
und entdecken Sie zahlreiche historische Fotos, Karten, Zeitungsartikel uvm.

Finden Sie Antworten auf die Fragen:
- Warum war Bachem ein Pilgerort?
- Wo befand sich die Bachemer Tabakfabrik?
- Was hat es mit dem Gespenst von Bachem auf sich?

 

Wo: Stadtarchiv Frechen, Hauptstraße 110-112
Datum: 20.10.2017 - 19.04.2018

Der Eintritt ist frei!

Ausstellung Bachem klein(Zum Vergrößern bitte
auf das Bild klicken)

 

 

"Das Alte Rathaus - Wilhelminischer Prunkbau und Ort kommunaler Macht"

Der Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto "Macht und Pracht".
In den Fokus der Betrachtung soll dafür das historische Frechener Rathaus gerückt werden.                                                              
Die Führung mit Egon Heeg trägt den Titel
"Das Alte Rathaus - Wilhelminischer Prunkbau und Ort kommunaler Macht".
Vor Ort wird dabei die Geschichte und Entwicklung des Gebäudes veranschaulicht,
das unweigerlich auch ein Spiegel der Frechener Stadtgeschichte ist.

 Plakat
(Zum Vergrößern bitte
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Eine Anmeldung unter 501-239 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist erforderlich, 
da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.                                                                   

Treffpunkt: Am Brunnen vor dem Rathaus
Datum: 10.09.2017
Uhrzeit: 11.00-13.00 Uhr

Der Eintritt ist frei!

 

Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther in Wittenberg 95 Thesen zur Lage der Kirche.
An diesem Tag begann die Reformation, die eine europaweite Emanzipations- und Bildungsbewegung darstellte.
Die Reformation hat die individuelle Mündigkeit und Freiheit der Menschen vorangebracht, die uns heute prägen.
Das Jahr 2017 steht somit im Zeichen des 500. Reformationsjubiläums, das bundesweit gefeiert wird.
Die mobile Ausstellung, die insgesamt 14 Roll-Up-Tafeln umfasst,
erzählt die Geschichte „500 Jahre Reformation in Köln und Region“ von ihren Anfängen bis in die Gegenwart.

Die Ausstellung wird vom 14.Juli bis zum 28.Juli im Foyer der ehem. Marienschule zu sehen sein.

 
 Luther 2017

 

 

 

Im Rahmen unserer täglichen Arbeit gibt es immer wieder außergewöhnliche Anfragen.

Die Redaktion einer bekannten Fernsehsendung wandte sich an das Frechener Stadtarchiv auf der Suche nach Informationen zu einem historischen Postkartenalbum.
Dieses Album aus Weimar mit über 500 Postkarten aus der Zeit von 1893-1948 lag zunächst verborgen im Keller einer Privatperson.
Nachdem es in einer Fernsehsendung „entdeckt“ und vorgestellt wurde, meldete sich kurze Zeit später die Anna Amalia Bibliothek und erwarb das Album als wichtiges Kulturgut von dem Besitzer.

Bei der Recherche nach möglichen lebenden Nachfahren der Sammlerin führten die Spuren nach Frechen.
Ein Fernsehteam war im Frechener Stadtarchiv vor Ort und begleitete die Suche nach möglichen lebenden Nachfahren.
Ob die Recherche erfolgreich verlief, können Sie am 23.08.2017 um 22.15 Uhr auf RTL verfolgen.

 Eine neue Publikation des Stadtarchivs Frechen von Prof. Dr. Stelkens

Ein unscheinbares Basaltkreuz in einer Hauswand in
Kleinkönigsdorf erregte die Aufmerksamkeit von Josef Mörsch
und Siegfried Offermann, zwei Mitgliedern der Dorfgemeinschaft
St. Magdalena Kleinkönigsdorf e.V. Älteren Königsdorfern war das
Kreuz nur als Schwedenkreuz mit schwedischer Inschrift in Erinnerung.

Mit besonders präparierten Fotografien forderten sie die
Bevölkerung über die Homepage der Dorfgemeinschaft dazu auf,
bei der Klärung der Geschichte des Kreuzes und der Übersetzung der In
schrift
zu helfen. Auch der Autor wurde angesprochen. Mit Hilfe fachspezifischer
Institute der Universitäten Köln und Bonn und des Denkmalbeauftragten
der Stadt Frechen Egon Heeg konnte die nur noch bruchstückhafte Schrift
des Steins teilweise entschlüsselt werden. Sie verwies in deutscher Sprache
mit der Bitte um einen gnädigen Gott auf den Tod einer Cathrin im Jahr 1633 hin.

Das Todesjahr fiel in die Zeit des dreißigjährigen Krieges. Sogenannte
Schwedenkreuze erinnern bis heute vom Norden Deutschlands bis
nach Österreich an Opfer dieses Krieges.
Es war eine äußerst
unruhige Zeit mit kriegerischen Auseinandersetzungen, Bandenüberfällen,
Brandschatzungen, Plünderungen und Vergewaltigungen, Hungersnöten und Pest.
Dazu der Hexenwahn. Um das Jahr 1633 waren besonders das Rheinland und hier
das konkrete Umfeld betroffen. Jan van Werth wütete um die Abtei Brauweiler.
Eine berüchtigte Königsdorfer Räuberbande drangsalierte die Bauern
in Kleinkönigsdorf. Ihr Anführer wurde in Frechen zum Tode verurteilt.
Für ihn wurde eigens in Königsdorf ein Galgen gezimmert.
Der Abt von Brauweiler strengte Hexenprozesse gegen
Frauen, Männer und Kinder an.Die Dokumentation versucht,
Zusammenhänge zwischen dem Tod der Cathrin und diesen
Schrecknissen zu deuten, aber auch die Geschichte dieses Kreuzes
als Grab- und späteres Wegekreuz herauszufinden.


 Titelseite Cathrin von Kleinkönigsdorf

 

 

 

 

 

 

Die Dokumentation ist im Stadtarchiv Frechen, Hauptstraße 110-112 und in der Buchhandlung Brauns, Keimesstraße 22, erhältlich.

Hier steht die Publikation zum kostenlosen Download bereit: pdfCathrin_von_Kleinkönigsdorf.pdf