• Ausschnitt 01 - 000541
  • Ausschnitt 02 - Luftaufnahme 1957
  • Ausschnitt 03 - Luftaufnahme 015 - 1957
  • Ausschnitt 04 - Luftaufnahme 020 - 1957
  • Ausschnitt 05 - Luftaufnahme 025 - 1957

"Das Alte Rathaus - Wilhelminischer Prunkbau und Ort kommunaler Macht"

Der Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto "Macht und Pracht".
In den Fokus der Betrachtung soll dafür das historische Frechener Rathaus gerückt werden.                                                              
Die Führung mit Egon Heeg trägt den Titel
"Das Alte Rathaus - Wilhelminischer Prunkbau und Ort kommunaler Macht".
Vor Ort wird dabei die Geschichte und Entwicklung des Gebäudes veranschaulicht,
das unweigerlich auch ein Spiegel der Frechener Stadtgeschichte ist.

 Plakat
(Zum Vergrößern bitte
auf das Bild klicken)

Eine Anmeldung unter 501-239 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist erforderlich, 
da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.                                                                   

Treffpunkt: Am Brunnen vor dem Rathaus
Datum: 10.09.2017
Uhrzeit: 11.00-13.00 Uhr

Der Eintritt ist frei!

 

Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther in Wittenberg 95 Thesen zur Lage der Kirche.
An diesem Tag begann die Reformation, die eine europaweite Emanzipations- und Bildungsbewegung darstellte.
Die Reformation hat die individuelle Mündigkeit und Freiheit der Menschen vorangebracht, die uns heute prägen.
Das Jahr 2017 steht somit im Zeichen des 500. Reformationsjubiläums, das bundesweit gefeiert wird.
Die mobile Ausstellung, die insgesamt 14 Roll-Up-Tafeln umfasst,
erzählt die Geschichte „500 Jahre Reformation in Köln und Region“ von ihren Anfängen bis in die Gegenwart.

Die Ausstellung wird vom 14.Juli bis zum 28.Juli im Foyer der ehem. Marienschule zu sehen sein.

 
 Luther 2017

 

 

 

Im Rahmen unserer täglichen Arbeit gibt es immer wieder außergewöhnliche Anfragen.

Die Redaktion einer bekannten Fernsehsendung wandte sich an das Frechener Stadtarchiv auf der Suche nach Informationen zu einem historischen Postkartenalbum.
Dieses Album aus Weimar mit über 500 Postkarten aus der Zeit von 1893-1948 lag zunächst verborgen im Keller einer Privatperson.
Nachdem es in einer Fernsehsendung „entdeckt“ und vorgestellt wurde, meldete sich kurze Zeit später die Anna Amalia Bibliothek und erwarb das Album als wichtiges Kulturgut von dem Besitzer.

Bei der Recherche nach möglichen lebenden Nachfahren der Sammlerin führten die Spuren nach Frechen.
Ein Fernsehteam war im Frechener Stadtarchiv vor Ort und begleitete die Suche nach möglichen lebenden Nachfahren.
Ob die Recherche erfolgreich verlief, können Sie am 23.08.2017 um 22.15 Uhr auf RTL verfolgen.

 Eine neue Publikation des Stadtarchivs Frechen von Prof. Dr. Stelkens

Ein unscheinbares Basaltkreuz in einer Hauswand in
Kleinkönigsdorf erregte die Aufmerksamkeit von Josef Mörsch
und Siegfried Offermann, zwei Mitgliedern der Dorfgemeinschaft
St. Magdalena Kleinkönigsdorf e.V. Älteren Königsdorfern war das
Kreuz nur als Schwedenkreuz mit schwedischer Inschrift in Erinnerung.

Mit besonders präparierten Fotografien forderten sie die
Bevölkerung über die Homepage der Dorfgemeinschaft dazu auf,
bei der Klärung der Geschichte des Kreuzes und der Übersetzung der In
schrift
zu helfen. Auch der Autor wurde angesprochen. Mit Hilfe fachspezifischer
Institute der Universitäten Köln und Bonn und des Denkmalbeauftragten
der Stadt Frechen Egon Heeg konnte die nur noch bruchstückhafte Schrift
des Steins teilweise entschlüsselt werden. Sie verwies in deutscher Sprache
mit der Bitte um einen gnädigen Gott auf den Tod einer Cathrin im Jahr 1633 hin.

Das Todesjahr fiel in die Zeit des dreißigjährigen Krieges. Sogenannte
Schwedenkreuze erinnern bis heute vom Norden Deutschlands bis
nach Österreich an Opfer dieses Krieges.
Es war eine äußerst
unruhige Zeit mit kriegerischen Auseinandersetzungen, Bandenüberfällen,
Brandschatzungen, Plünderungen und Vergewaltigungen, Hungersnöten und Pest.
Dazu der Hexenwahn. Um das Jahr 1633 waren besonders das Rheinland und hier
das konkrete Umfeld betroffen. Jan van Werth wütete um die Abtei Brauweiler.
Eine berüchtigte Königsdorfer Räuberbande drangsalierte die Bauern
in Kleinkönigsdorf. Ihr Anführer wurde in Frechen zum Tode verurteilt.
Für ihn wurde eigens in Königsdorf ein Galgen gezimmert.
Der Abt von Brauweiler strengte Hexenprozesse gegen
Frauen, Männer und Kinder an.Die Dokumentation versucht,
Zusammenhänge zwischen dem Tod der Cathrin und diesen
Schrecknissen zu deuten, aber auch die Geschichte dieses Kreuzes
als Grab- und späteres Wegekreuz herauszufinden.


 Titelseite Cathrin von Kleinkönigsdorf

 

 

 

 

 

 

Die Dokumentation ist im Stadtarchiv Frechen, Hauptstraße 110-112 und in der Buchhandlung Brauns, Keimesstraße 22, erhältlich.

Hier steht die Publikation zum kostenlosen Download bereit: pdfCathrin_von_Kleinkönigsdorf.pdf

 

 

 


Nach zweijähriger Vorbereitungszeit wurde in Frechen-Königsdorf an der Dechant-Hansen eine Tafel zur Geschichte der Römerstraße vorgestellt. Vor über zwei Jahrtausenden führte über die Trasse der heutigen Dechant-Hansen Allee ein Teil der römischen Straße. Sie begann in Köln und führte über Jülich, Tongeren, Bavai bis an die Kanalküste bei Bologne sur Mer. Gestiftet wurde diese Tafel von dem Anwohnerehepaar Dr. Goswin und Karina Lörken. Unterstützt wurde das Vorhaben zudem von den Freunden und Förderern des Stadtarchivs die im Rahmen des bestehenden Projekts "Informationstafeln für Frechen", die Kosten für die Pflasterung übernahmen.

v.l. Bürgermeisterin Susanne Stupp, Karina Lörken, Dr. Goswin Lörken, Stadtarchivar Alexander Entius

Bildbeschreibung: v.l. Bürgermeisterin Susanne Stupp, Karina Lörken, Dr. Goswin Lörken, Stadtarchivar Alexander Entius

Weitere Informationen finden Sie >>> hier <<<

 

Die Aufstellung im Spiegel der Presse:

Frechener Wochenende vom 23.11.2016