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  • Ausschnitt 02 - Luftaufnahme 1957
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Aufgrund des schlechten Wetters musste die Wanderung mit Herrn Walter Meyer am 04. Juni 2016 leider ausfallen.
Nun haben wir einen neuen Ersatztermin gefunden. Samstag , den 17. September 2016!

Wo liegen die Königsdorfer Quellen? Was ist die sog. "Ovvenspief"?
Warum musste der Förster Sonnenschein sterben?
Im Königsdorfer Wald sind manche verborgenen Kuriositäten zu finden.
Im Mittelpunkt der Wanderung stehen dabei die verschiedenen Boden- und Naturdenkmäler.
Welche Bedeutung haben Sie für den Ort gehabt und welche Geschichte verbirgt sich hinter ihnen?

Der gebürtige Königsdorfer Walter Meyer wird sich mit Ihnen auf die Suche nach diesen Zeugnissen der Vergangenheit machen.
Für die dreistündige Wanderung wird festes Schuhwerk empfohlen.

Termin: 17.09.2016, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Widderstraße, Nähe der Hausnummer 53

Reservieren Sie sich dazu Ihren Platz unter: 02234/501235 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Gemeinsam Denkmale erhalten

Der Tag des offenen Denkmals am 11. September 2016 steht mit dem Motto "Gemeinsam Denkmale erhalten" ganz im Zeichen des gemeinschaftlichen Handelns.

Unter diesem Gesichtspunkt ist die Marienschule ein reichhaltiges Beispiel für Frechen.

Sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart geschah und geschieht viel zur Rettung und Lebendigerhaltung dieses Denkmals durch Stadt, Architekten und Bürger.
In der aktuellen „Besetzung“ mit der Volkshochschule und dem Stadtarchiv ist die Marienschule vollends zu einem Haus der Frechener Bürger geworden.

Durch die vielen Kurse, Ausstellungen und  Vorträge lebt dieses Haus.

Darüber hinaus zeigt sich enormes bürgerschaftliches Engagement für die Erhaltung des Denkmals durch die Aktivität eines Fördervereins, sowie durch engagierte ehrenamtliche Mitarbeiter.

Am Tag des offenen Denkmals soll dieses Ensemble mit einer Vielzahl von Aktionen gesondert vorgestellt werden. Unter anderem wird angeboten:

    -     Vortrag von Egon Heeg zur Geschichte der Marienschule
          insbesondere im Hinblick auf ihre gemeinsame Erhaltung als Denkmal
    -     Was macht ein Stadtarchiv überhaupt?! Ein Blick hinter die Kulissen
    -     Frechener Denkmale - Bilder des Künstlers Christian Plück
    -     Industriell hergestelltes Steinzeug – Eine Führung durch die
          Sammlung von Bernd Mayerhofer
    -     Besuch des Raums der Stadtgeschichte und der
          Dauerausstellung „Die Synagogentür“
    -     Was Sie schon immer über Frechens Geschichte wissen wollten:
          Wie recherchiere ich in einem Stadtarchiv?

Für das leibliche Wohl ist an diesem Tag gesorgt.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


 

Flyer Vorderseite Tag des offenen Denkmals vorschau

 

 Der letzte Frechener, der (fast) alles wusste  -
Der Physiker,Geograph, Biologe und Theologe
Andreas Claubergh

 

 

Andreas Claubergh war von 1680 bis 1714  Prediger der reformierten Frechener Gemeinde.
Von 1700 bis 1718 veröffentlichte er seine Weltbeschreibung in drei Bänden mit mehr als 2700 Seiten.
Dort gab er Auskunft über den Kosmos, den Halleyschen Kometen, Wettererscheinungen, sowie die Tier- und Pflanzenwelt.
Dazu nutzte er die Werke bedeutender Wissenschaftler aus Italien, Frankreich und Deutschland.

- Wie antwortete er auf die Themen,
   die seine Gemeinde bewegte?
- Wem gab er Vorrang: Der Naturwissenschaft
   oder der Theologie?
- Welche Bedeutung besitzt er für die
   rheinische Wissenschaftsgeschichte?
- Warum gab er Ratschläge zur Herstellung
   von Arzneimitteln und zum sorgsamen
   Umgang mit Tieren?

Das sind nur einige der Fragen, auf welche der Historiker Dieter Kempkens an diesem Abend Antworten geben will.

 

Zum Vergrößern, bitte das Bild anklicken.

Reservieren Sie sich Ihren Platz für Vorträge und Lesungen unter
der Telefonnummer  02234/501253 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Flyer Clauberg

Seit dem 22.04.2016 können Sie sich im Foyer des Stadtarchivs unsere neue Zwischenausstellung mit alten Fotos aus Frechen ansehen.

Neue Publikation - Das Westportal zur Pauli-Villa in KönigsdorfKönigsdorf hat nicht mehr viele sichtbare Zeugen seiner Geschichte. An der Sebastianusstraße in Königsdorfverschwand im Sommer 2013 eine bauliche Kostbarkeit im Gestrüpp. Im folgenden Herbst kam aus dem Gestrüpp ein reizvolles Portal zum Vorschein – das Westportal der ehemaligen Pauli-Villa. Vor ungefähr 140 Jahren bezogen am 5. Oktober 1875 nach nur zweijähriger Bauzeit die Brüder Carl und Fritz Pauli dieses „Schlößchen“. Es liegt in der Nachbarschaft des St. Elisabethheims der Schervier-Schwestern in einem von Fritz Pauli selbst entworfenen Park.

Auf Anregung von Prof. Dr. Paul Stelkens wurde das Portal im Mai 2014 unter Denkmalschutz gestellt. Gleichwohl verkam der Zustand des Bauwerks mit dem Charakter eines Schlossportals im Stil des Neo-Rokoko immer mehr. Erst im November 2015 kam es zur ersten Notsanierung. Für den vollständigen Erhalt des Portals sind noch erhebliche Reparaturen erforderlich.

Paul Stelkens hat die Bau- und Denkmalgeschichte des Westportals anhand seiner Bedeutung für die Pauli-Villa und die Siedlungsgeschichte Königsdorfs in einer detaillierten Dokumentation für das Frechener Stadtarchiv zusammengetragen und aufgearbeitet. Als besonders bemerkenswert stellte sich heraus, dass die Pauli-Brüder den Übergang der römischen Via Belgica in den Königsdorfer Wald durch die Pfeiler des Westportals markiert hatten, wie Untersuchungen des Denkmalbeauftragten der Stadt Frechen Egon Heeg zeigen.

Die Dokumentation ist im Stadtarchiv Frechen und der Buchhandlung Brauns, Keimesstraße 22, zum Preis von 10 Euro erhältlich. Zudem kann sie hier für nicht kommerzielle Zwecke kostenlos heruntergeladen werden.