• Ausschnitt 01 - 000541
  • Ausschnitt 02 - Luftaufnahme 1957
  • Ausschnitt 03 - Luftaufnahme 015 - 1957
  • Ausschnitt 04 - Luftaufnahme 020 - 1957
  • Ausschnitt 05 - Luftaufnahme 025 - 1957

Stadtarchiv Frechen zeigt den Film: „Wir haben es doch erlebt – Das Ghetto von Riga“

Vor 75 Jahren wurde nach der Eroberung Lettlands durch die Deutschen für die lettischen Juden am 25. Oktober 1941 ein streng abgeschirmtes Ghetto in der Altstadt von Riga errichtet. Bereits einen Monat später wurden fast alle der dort eingepferchten lettischen 27.000 Juden in einem zweittägigen Massaker ermordet; bis auf einen Rest arbeitsfähiger Männer. Es war beschlossen hier das sogenannte „Reichsjudenghetto“ einzurichten.

Das Stadtarchiv Frechen zeigt am Donnerstag, 10. November, um 18 Uhr im Sitzungssaal des alten Frechener Rathauses den Film „Wir haben es doch erlebt – Das Ghetto von Riga“. Der in zahlreichen Städten gezeigte und bundesweit vielbeachtete Film von Jürgen Hobrecht berichtet von der Verschleppung von weit über 25.000 Juden aus dem damaligen „Großdeutschen Reich“ nach Riga. Schon in der ersten Hälfte des Jahres 1942 wurden über zwei Drittel dieser Juden ermordet.

Einer der ersten in Riga eintreffenden Transporte kam aus Köln. Unter den Verschleppten waren auch relativ viele Frechener Juden. Einer davon war Josef Levy. Er überlebte die Zeit im Ghetto. Da er in seiner Lebensbiografie einen genauen Bericht über die gesamte Ghettozeit gab, werden vor Beginn des Films Teile seines Berichts zu hören sein. Neben vielen Zeitzeugen ist im Film auch ein Interview mit ihm zu sehen.

Die Begrüßung zu dieser Gedenkveranstaltung übernimmt Bürgermeisterin Susanne Stupp. Der Eintritt ist frei!

Platzreservierungen können unter Telefon 02234/501-253 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vorgenommen werden.

                         Flyer Riga