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Vortragsabend mit Günther Kraushaar im Stadtarchiv FrechenFlyer A6 01 Vorderseite Kraushaar

Frechener Mundart: Verkürzungen Vergleiche, Redewendungen und Beschimpfungen

Was ist ein „Fisternöllsche“? Warum hieß jemand „Kruune Bock“? Woher kommt das Wort „Fisematente“?         

Obwohl die Grenzen von der Frechener Mundart zum überregionalen rheinischen Dialekt fließend sind, gibt es auch noch heute ortsspezifische Besonderheiten. Eine Betrachtung der heimischen Mundart soll Einblicke in die Lebens- und Denkweise sowie die Empfindungen der hiesigen Bevölkerung gewähren.

Anhand von stadtgeschichtlichen Zusammenhängen wird u.a. erklärt wie Bezeichnungen und Namen entstanden sind. Dabei wird auch der Einfluss der französischen Sprache während der Besetzung des Rheinlandes durch Napoleon deutlich werden.

 

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr und wird etwa 90 Minuten dauern.

Der Eintritt ist frei.

Reservieren Sie sich Ihren Platz unter:

02234/501253 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der ehemalige Pfarrer Hans-Joachim Kampmann ist in der Nacht des 27. Mai 2015 im Alter von 78 Jahren verstorben. Er wurde vor 52 Jahren zum Priester geweiht und erhielt am 03. Juli 1988 die Ehrennadel der Stadt Frechen.

Nachruf der Stadt Frechen aus der Sonntagspost vom 06.Juni 2015

Weitere Informationen und Einblicke in das Leben des Pfarrers Hans-Joachim Kampmann finden Sie hier.

 

Paul Stelkens,Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter in Königsdorf. Zugleich ein Beitrag zur Geschichte der Königsdorfer Kriegsopfergräber und zum Kriegsende in Königsdorf am 4. März 1945, Dokumentation für das Stadtarchiv Frechen, Band I, 2015, 360 Seiten, über 350 Abbildungen, ISBN 978-3-9816848-1-0, Preis 24,90€, Band II Anlagen, 308 Seiten (im Stadtarchiv einsehbar).

 

Titelseite Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter

Am Sonntag, dem 04.03.1945, vor 70 Jahren also, endete für die Königsdorfer Bevölkerung der Krieg mit dem Einmarsch des 415.  US-Infanterieregiments der 104. Infanteriedivision. Damit erlosch zwei Monate vor dem offiziellen Kriegsende am 08.05.1945 die Nazi-Herrschaft in Königsdorf. In dieser Zeit wurde die arbeitsfähige Bevölkerung   weitgehend durch Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter ersetzt. „Die Russen starben wie die Fliegen“, berichtete ein Zeitzeuge. Welche Auswirkungen das Nazi-System auf die Bevölkerung in Königsdorf, die Kriegsgefangenen und   Zwangsarbeiter gehabt hat, hat Prof. Dr. Paul Stelkens, Königsdorf, seit Jahren für den Verein für Geschichte e.V.   Pulheim und das Stadtarchiv Frechen recherchiert und in einer ausführlichen Dokumentation zusammengetragen   und aufgearbeitet. Sie wird zum 70. Jahrestag des Kriegsendes in Königsdorf der Öffentlichkeit präsentiert.

 

 

 

Ausgangspunkt der Untersuchungen waren die verwahrlosten sowjetischen Kriegsgefangenengräber auf dem Großkönigsdorfer Friedhof. Erste Anhaltspunkte für ihr Schicksal boten die Geschichte der Königsdorfer Friedhöfe und der über Königsdorf verstreuten Gedenkstätten für Kriegsopfer. Zahlreiche Zeitzeugenaussagen und vor allem der Fund der Kriegsgefangenen-Personalkarteien in den Archiven der sowjetischen KGB–Nachfolgeorganisation in der Nähe von Moskau sowie Berichte der Frechener Ortspolizeibehörde spiegelten das gewaltsam beendete Leben dieser Menschen in Königsdorf wider. Ihr Schicksal war verknüpft mit den Auswirkungen der Kriegszeit und des Kriegsendes auf diesen Ort und die Region. Daher waren auch diese Zeit vor allem in Frechen, zu dem Königsdorf damals noch nicht gehörte, und Brauweiler, aber auch die Verflechtungen der örtlichen Industrie einschließlich der Rheinischen Braunkohlewerke in die Untersuchungen einzubeziehen.

 

Der Autor als Verwaltungsjurist versuchte, die gesetzlichen und verwaltungsorganisatorischen Voraussetzungen für die Behandlung der Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter in dieser Unrechtszeit aufzuspüren. So machte er die vom Regime vorgeschriebene bürokratische Bewältigung des ungeheuren völkerrechtlichen Unrechts an den Gefangenen bis in einen kleinen Ort wie z.B. Königsdorf sichtbar. Hieran schlossen sich die Fragen an, auf welchen rechtlichen Grundlagen die Gesellschaft nach den beiden Weltkriegen bis heute mit den Kriegsopfergräbern bis hin zu den Gräbern der heutigen Opfer von Auslandseinsätzen umgeht.

 

Die Dokumentation ist im Stadtarchiv Frechen, Hauptstraße 110-112 und in der Buchhandlung Brauns, Keimesstraße 22, erhältlich.

Aus Anlass des 70. Jahrestages des Kriegsendes am 04.03.1945 in Königsdorf haben Sie die Möglichkeit, sich den Vortrag „Vergessene sowjetische Kriegsopfergräber in Frechen – Königsdorf. Zum Schicksal von Gefangenen und Zwangsarbeitern während des Zweiten Weltkrieges“ von Prof. Dr. Paul Stelkens vor dem Kuratorium ‚Kölner Justiz in der NS- Zeit‘ zu downloaden.

Um auf unsere Seite mit den zum Download stehenden Vorträgen zu gelangen, klicken Sie einfach hier.

Vortragsabend mit Günther Kraushaar im Stadtarchiv Frechen

 

Auf einem Strohsack schlafen, Trinkwasser aus dem Bach schöpfen und eine Öllampe als Zimmerbeleuchtung: Flyer A6 01 VorderseiteDas war Alltag der Frechener Bevölkerung um 1820. Die Armut war weit verbreitet.

Mit der Industrialisierung wurde aus dem Bauern- und Handwerkerdorf ein Ort, in dem die Schlote rauchten.

Menschen aus dem In- und Ausland suchten hier Arbeit. Es entstand "Kölns Wilder Westen".

 

In zwei Vorträgen wollen wir versuchen das damalige Leben lebendig werden zu lassen und mit dem heutigen zu vergleichen. 

 

Flyer A6 01 Vorderseite2Termine:

Teil 1 - 11.03.2015, um 19:00 Uhr

Teil 2 - 25.03.2015, um 19:00 Uhr

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