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Zur Ausstellungseröffnung hat das Stadtarchiv die erweiterte Neuauflage des Buches „Grefrath – Chronik des alten und neuen Villedorfes“ vorgestellt.

Das Werk, das der Grefrather Autor Christian Plück im Jahre 1999 im Eigenverlag herausgegeben hatte, war damals innerhalb kurzer Zeit vergriffen.

Auf über 100 zusätzlichen Seiten schildert Plück nun die Geschichte Grefraths, insbesondere der letzten 50 Jahre. Der neue Ort mit seinem lebendigen Vereinsleben, sowie die Ereignisse auf dem Marienfeld während des Weltjugendtages in Köln finden hierbei besondere Berücksichtigung. Die Stammbäume der alteingesessenen Grefrather Familien wurden ebenfalls ergänzt und fortgeschrieben. Zusätzlich ist dem Buch eine CD mit den Stammbäumen zahlreicher Habbelrather und Bottenbroicher Familien beigelegt.

Das Buch wird vom Stadtarchiv in kleiner Auflage herausgegeben und umfasst 405 Seiten mit zahlreichen Abbildungen.
Es ist zum Preis von 26,50 € an folgenden Verkaufsstellen erhältlich:

Stadtarchiv Frechen, Hauptstraße 110-112
Buchhandlung Brauns, Keimesstraße 22

>Plakat_Grefrath_kleinDas Stadtarchiv Frechen präsentiert in der Zeit vom 16.03.-30.06.2012 die Ausstellung Frechener Ortsteile: „Grefrath“.

Anhand von historischen Karten, Plänen, Fotos und vielen weiteren Exponaten wird die Entwicklung des Ortes veranschaulicht, der vor über 700 Jahren als „Greverode“ erstmals urkundlich erwähnt wurde.

Begleitend zu Ausstellung erscheint die erweiterte Neuauflage des Buches „Grefrath – Chronik eines Villedorfes“.

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Die Stadt Frechen hat sich in den letzten Jahrzehnten stark engagiert, ein dauerhaftes Gedenken an die Verfolgung im Dritten Reich zu bewahren, insbesondere an unsere ehem. jüdische Frechener Bevölkerung. Sie, wie viele andere,    wurden zu Opfern rechtsextremistischer Gewalt. Wie die aktuellen Ereignisse zeigen, ist es unser aller Aufgabe stets wachsam zu sein und darüber zu informieren, wie wichtig es ist, rechtsextremen Tendenzen bewusst entgegenzutreten.

Dieses Ziel verfolgt auch die neueste Ausgabe der „Quellen zur  Frechener Geschichte“.

Doch was sind Quellen überhaupt? Der Historiker Paul Kirn hat Quellen definiert als: „alle Texte, Gegenstände oder Tatsachen, aus denen Kenntnis der Vergangenheit gewonnen werden kann.“ Genau wie das Wasser, das einer Quelle entspringt, besitzen historische Quellen Ursprünglichkeit und Reinheit. Die Aussagefähigkeit einer Quelle hängt allerdings davon ab, was man aus ihr erfahren möchte, d.h. welche Fragen man an sie stellt. Sie kann also nur durch kritische Befragung auf vielfältige Art und Weise zum Sprechen gebracht werden.

Bereits im Dezember 1965 begann das Stadtarchiv Frechen mit der Herausgabe von „Quellen zur Frechener Geschichte.“ Der damalige Stadtarchivar Karl Göbels edierte die „Frechener Weistümer“, das aufgeschriebene Gewohnheitsrecht der Frechener. Weitere Quellen wurden seitdem in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht.

In der nun vorliegenden Ausgabe untersucht Dr. Jochen Menge Zeitungsartikel aus der Zeit von 1927-1929, die alle im „Westdeutschen Beobachter“, der regionalen Zeitung der NSDAP, erschienen sind. Eindrucksvoll wird belegt, wie der Judenhass bereits vor der Machtergreifung von den frühen Frechener Nationalsozialisten geschürt wurde.

Dr. Jochen Menge hat die vorliegenden Quellen ausfindig gemacht und in eindrucksvoller Weise zum Sprechen gebracht. Dabei ist es ihm gelungen die Texte so aufzubereiten, dass sie auch für Nichthistoriker lesbar und verständlich sind.

Die aktuelle Ausgabe: „Frechens Juden im Westdeutschen Beobachter 1927-1929“ kann kostenlos herunterladen werden, oder im Stadtarchiv Frechen, Hauptstraße 110-112 als Druckschrift gegen eine Schutzgebühr von 3 € erworben werden.

 

 

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Im November 1938 wurde eine Vielzahl von Synagogen, jüdischen Wohnungen, Geschäften und Friedhöfen zerstört. Zahlreiche jüdische Mitbürger wurden ermordet.

Im Gedenken daran lädt das Stadtarchiv in der Woche vom 07.11. - 11.11.2011 zum Besuch der Dauerausstellung "Die Synagogentür" ein. In dieser Zeit wird ein Gedenkbuch ausgelegt. Wie bereits im letzten Jahr können sich die Besucher mit den dort namentlich aufgeführten Opfern des NS-Terrors in Frechen solidarisch erklären, indem sie ihren Namen, aber auch Gedanken, Empfindungen oder Erinnerungen niederschreiben.

Am 10.11.2011 finden im Lesesaal des Stadtarchivs Frechen, Hauptstraße 110-112, zwei Veranstaltungen statt:

13.30 - 14.30 Uhr Vorführung einer Audiodokumentation

Joseph Levy - er war der letzte Frechener KZ-Überlebende - hielt seine Erinnerungen auf einem Tonband fest. In seinen Ausführungen spricht er über sein Leben und die Schrecken der Verfolgung.

18.00 - 19.00 Uhr Autorenlesung:
"Der NS-Terror in Frechen am Donnerstag, dem 10.11.1938"
Egon Heeg liest auszugsweise aus dem dritten Band der Buchreihe - "Die Levys - oder die Vernichtung des Altfrechener Judentums".

Wegen des begrenzten Platzangebotes wird um Anmeldung unter 02234/501437 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

Der Eintritt ist frei!