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Am 21.07.2011 eröffnet das Stadtarchiv Frechen um 19.00 Uhr die Ausstellung „Verkehrsentwicklung in Frechen“.

Auf über 300 Fotos, Karten, Plänen und Videos wird die Entwicklung des Frechener Verkehrswesens dargestellt. Ausstellungsschwerpunkte bilden unter anderem die Köln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn mit der ehemaligen Linie „F“, der Königsdorfer Bahnhof an der Eisenbahnlinie Köln-Aachen und die alte Römerstraße.

Die Ausstellung wird bis zum 30.09.2011 in den Räumen des zu Stadtarchivs zu sehen sein. Der Eintritt ist frei!


Als besonderer Höhepunkt findet im Rahmen der Ausstellung am 25.09.2011 ein Aktionstag statt. An diesem können die Frechener „ihre“ historische Straßenbahnlinie „F“, im Volksmund liebevoll „Finchen“ genannt, in Frechen begrüßen. Passend zum 60-jährigen Stadtjubiläum feiert das „Finchen“ in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag (Baujahr 1911). Es wird an diesem Tag zwischen der Haltestelle an St. Audomar und Benzelrath fahren. Alle Frechener Bürgerinnen und Bürger sind dann eingeladen, mit dem „Finchen“ auf eine kleine Zeitreise zu gehen.

Zudem wird es an diesem Tag ein umfangreiches Rahmenprogramm vor der ehemaligen Marienschule rund um das Thema Verkehr geben. Weitere Informationen werden demnächst auf dieser Website und unter www.frechen.de veröffentlicht.

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Am 04. November 2010 wurde die restaurierte Tür der ehemaligen Frechener Synagoge, im Rahmen einer Dauerausstellung, der Öffentlichkeit präsentiert.
Teile dieser Ausstellung sind jetzt online verfügbar und werden weiter ausgebaut.

Übergabe A2 Scanner Am 06.08.2010 wurde im Lesesaal des Frechener Stadtarchivs ein neuer, großformatiger A2-Scanners eingeweiht. Der geschäftsführende Gesellschafter der Quarzwerke GmbH, Robert Lindemann-Berk, übergab die Sachspende offiziell an die Mitarbeiter des Archivs.

Das Stadtarchiv hat dadurch erstmals die Möglichkeit wertvolle historische Urkunden, Karten, Pläne oder Zeitungen zu digitalisieren. Diese Arbeiten dienen zum einen dazu, die Informationen zu sichern, aber auch dazu, die Originale vor Abnutzung zu schützen. Nicht zuletzt zeigt das Unglück im Kölner Stadtarchiv, wie wichtig solche Maßnahmen sind.

Das Stadtarchiv Frechen hätte ein solches Gerät auf Jahre hinaus nicht erwerben können und freut sich über die Unterstützung der Quarzwerke.

Bei der Spende handelt es sich um ein Dankeschön für die gelungene Zusammenarbeit bei der Quarzsand Ausstellung im vergangenen Jahr.

TitelseiteEgon Heeg belegt in diesem Buch eindringlich die aktive Rolle der örtlichen Naziführer und ihres Umfeldes hinsichtlich der Verfolgung der Frechener Juden. Er zeigt, wie sie unter polizeistaatlichem Schutz mit Gewalt die Macht in der Gemeinde an sich rissen. Hatten sie schon vor dem 3. Reich einen exzessiven Judenhass gepredigt, so verfolgten sie 1933 sofort, d.h. vorauseilend, die hiesigen Juden und waren danach immer wieder bemüht, diese Minderheit zu bedrängen. Egon Heeg schildert aber auch beispielhaft das Verhalten anderer einzelner Frechener: das von Mitläufern der Nazis, von Denunzianten sowie andererseits das von charakterfesten Nazigegnern bzw. von mutigen Freunden und Helfern der Frechener Juden.

Trotz aller wissenschaftlichen Exaktheit gelingt es dem Autor, die damaligen Ereignisse lebensnah und fesselnd zu schildern; besonders durch die geschickte Verknüpfung mit der Lebensschilderung des Josef Levy, eines jüdischen Frecheners, der die Schrecken des Holocaust überlebte.

Das Buch ist sowohl im Stadtarchiv als auch im Buchhandel zum Preis von 19,50 € erhältlich.