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  • Ausschnitt 02 - Luftaufnahme 1957
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                                                                                                                Promper Robert

Unser langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter, Robert Promper, ist am 12. November dieses Jahres im Alter von 94 Jahren verstorben.

Knapp 20 Jahre war er für viele Bürgerinnen und Bürger ein kompetenter Ansprechpartner im Bereich der Bildersammlung des
Stadtarchivs. In mühevoller „Detektivarbeit“ erforschte er historische Fotos, ordnete sie und reicherte sie mit umfangreichen
Informationen an. Darüber hinaus brachte er bei zahlreichen Ausstellungen sein Wissen ein, recherchierte akribisch zu historischen
Entwicklungen oder Ereignissen und bereitete diese auf. Darüber hinaus stand er oft als Zeitzeuge zur Verfügung,
wenn Schülerinnen und Schülern ein historisches Thema aufarbeiten wollten.

Selbst als es ihm nicht mehr möglich war, seinen Arbeitsplatz im Stadtarchiv aufzusuchen,
beschrieb er sozusagen im „Homeoffice“ die zahlreichen Fotos, die ihm regelmäßig gebracht und abgeholt wurden.

Robert Promper war ein sehr zuverlässiger und genauer ehrenamtlicher Mitarbeiter, der nicht nur in der Bildersammlung
des Stadtarchivs dauerhafte Spuren hinterlässt.

Seine Hilfsbereitschaft und sein besonderer Humor, den man oft erst auf den zweiten Blick durchschaute, waren von
einer besonderen Herzlichkeit geprägt und machten ihn nicht nur zu einem wertvollen Mitarbeiter,
sondern auch zu einem besonders liebenswerten Menschen !

Das Stadtarchiv ist dankbar für die viele Arbeit, die er für die Aufarbeitung der Geschichte geleistet hat und erinnert sich gerne
zurück an die vielen gemeinsamen Stunden und schönen Momente.

 
   
Leider können wir Ihnen in diesem Jahr keine Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht anbieten. Wir möchten Ihnen jedoch die Möglichkeit zu einem individuellen und stillen Gedenken geben. Deshalb haben wir, gemeinsam mit dem Frechener Denkmalbeauftragten Egon Heeg, einen Flyer erstellt, der eine Karte der jüdischen Gedenkstätten der Stadt Frechen mit weiterführenden Informationen enthält und möchten Sie damit einladen, die verschiedenen Gedenkstätten bei einem Spaziergang zu besuchen.

Gerne können Sie sich auch in diesem Jahr in das Gedenkbuch eintragen, das ab dem 10.11.2020 im Raum der Stadtgeschichte bei der restaurierten Synagogentür ausliegt. Bitte bringen Sie dafür nach Möglichkeit Ihren eigenen Stift mit und beachten die geltende Maskenpflicht in den Räumen der Marienschule.

Der Flyer liegt im Raum der Stadtgeschichte aus, Sie können ihn aber auch über den unten stehenden Button herunterladen.

PDF IconKarte_der_jüdischen_Gedenkstätten_der_Stadt_Frechen.pdf

2016 11 09 Die SynagogentürP1040492 

 

Jeden Monat veröffentlichen wir unter der Rubrik "Archivale des Monats" besondere oder zur aktuellen Zeit passende Stücke aus unserem Archivbestand. Diese werden entweder von einem Archivmitarbeiter oder einem Ehrenamtler ausgewählt und im Foyer des Stadtarchivs präsentiert.
AdM 10 2020 Foto

In diesem Monat können Sie einen Blick in eine Schulchronik der ehemaligen Marienschule werfen. Zu sehen ist hier ein Bericht zur Schulentlassungsfeier im März 1957. Anders als heute begannen und endeten Schuljahre bis in die 1960er Jahre hinein im Frühjahr. Erst danach legte man das Ende auf den 31. Juli und den Beginn des Schuljahres auf den 01. August. Dem Bericht wurden außerdem Fotos beigefügt, die Teile einer Ausstellung zeigen, in der die Jahresarbeiten des Schulfachs "Handarbeiten" präsentiert wurden. Das mag Schülern von heute möglicherweise befremdlich vorkommen, aber vielleicht können wir damit den ein oder anderen dazu inspirieren, ein längst vergessenes Hobby wieder aufleben zu lassen. 

Das Stadtarchiv Frechen und der Lesesaal bleiben vom 12.10.2020 bis zum 16.10.2020 geschlossen. 
Danach sind wir gerne wieder für Sie da. Bitte beachten Sie weiterhin die eingeschränkten Nutzungsbedingungen des Lesesaals.

Ihr Stadtarchiv-Team

Jeden Monat veröffentlichen wir unter der Rubrik "Archivale des Monats" besondere oder zur aktuellen Zeit passende Stücke aus unserem Archivbestand. Diese werden entweder von einem Archivmitarbeiter oder einem Ehrenamtler ausgewählt und im Foyer des Stadtarchivs präsentiert.

Stein Schriftzug
Herr Mayerhofer, Ehrenamtler im Stadtarchiv Frechen, hat in diesem Monat das Archivale ausgewählt und stellt es Ihnen im Folgenden kurz vor:

"Bei Umbauarbeiten der ehemaligen Brikettfabrik Carl zu einer Wohnanlage trat im Juli 2007 etwas zu Tage womit ich kaum gerechnet habe! Es war ein Teil des Schriftzuges "Bellerhammer", der an der östlichen Giebelwand des Trocken- und Pressenhauses angebracht war. Er bestand aus weiß glasierten Keramikfliesen, die in die Wand eingemauert und weithin als Firmenname zu erkennen waren. Die lichte Höhe des Rahmens betrug 1,70m. Die Buchstaben besaßen eine Höhe von 0,72m, die Breite betrug 0,55m. Sichtbar war der Schriftzug von 1907 bis zur Fabrikerweiterung im Jahre 1913."