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Die Quellenedition zum "Frechener Adressbuch von 1795 mit Ortsplan" ist nun online verfügbar. Sie finden sie im Bereich "Veröffentlichungen".

 

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Zur Ausstellungseröffnung hat das Stadtarchiv die erweiterte Neuauflage des Buches „Grefrath – Chronik des alten und neuen Villedorfes“ vorgestellt.

Das Werk, das der Grefrather Autor Christian Plück im Jahre 1999 im Eigenverlag herausgegeben hatte, war damals innerhalb kurzer Zeit vergriffen.

Auf über 100 zusätzlichen Seiten schildert Plück nun die Geschichte Grefraths, insbesondere der letzten 50 Jahre. Der neue Ort mit seinem lebendigen Vereinsleben, sowie die Ereignisse auf dem Marienfeld während des Weltjugendtages in Köln finden hierbei besondere Berücksichtigung. Die Stammbäume der alteingesessenen Grefrather Familien wurden ebenfalls ergänzt und fortgeschrieben. Zusätzlich ist dem Buch eine CD mit den Stammbäumen zahlreicher Habbelrather und Bottenbroicher Familien beigelegt.

Das Buch wird vom Stadtarchiv in kleiner Auflage herausgegeben und umfasst 405 Seiten mit zahlreichen Abbildungen.
Es ist zum Preis von 26,50 € an folgenden Verkaufsstellen erhältlich:

Stadtarchiv Frechen, Hauptstraße 110-112
Buchhandlung Brauns, Keimesstraße 22

>Plakat_Grefrath_kleinDas Stadtarchiv Frechen präsentiert in der Zeit vom 16.03.-30.06.2012 die Ausstellung Frechener Ortsteile: „Grefrath“.

Anhand von historischen Karten, Plänen, Fotos und vielen weiteren Exponaten wird die Entwicklung des Ortes veranschaulicht, der vor über 700 Jahren als „Greverode“ erstmals urkundlich erwähnt wurde.

Begleitend zu Ausstellung erscheint die erweiterte Neuauflage des Buches „Grefrath – Chronik eines Villedorfes“.

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Die Stadt Frechen hat sich in den letzten Jahrzehnten stark engagiert, ein dauerhaftes Gedenken an die Verfolgung im Dritten Reich zu bewahren, insbesondere an unsere ehem. jüdische Frechener Bevölkerung. Sie, wie viele andere,    wurden zu Opfern rechtsextremistischer Gewalt. Wie die aktuellen Ereignisse zeigen, ist es unser aller Aufgabe stets wachsam zu sein und darüber zu informieren, wie wichtig es ist, rechtsextremen Tendenzen bewusst entgegenzutreten.

Dieses Ziel verfolgt auch die neueste Ausgabe der „Quellen zur  Frechener Geschichte“.

Doch was sind Quellen überhaupt? Der Historiker Paul Kirn hat Quellen definiert als: „alle Texte, Gegenstände oder Tatsachen, aus denen Kenntnis der Vergangenheit gewonnen werden kann.“ Genau wie das Wasser, das einer Quelle entspringt, besitzen historische Quellen Ursprünglichkeit und Reinheit. Die Aussagefähigkeit einer Quelle hängt allerdings davon ab, was man aus ihr erfahren möchte, d.h. welche Fragen man an sie stellt. Sie kann also nur durch kritische Befragung auf vielfältige Art und Weise zum Sprechen gebracht werden.

Bereits im Dezember 1965 begann das Stadtarchiv Frechen mit der Herausgabe von „Quellen zur Frechener Geschichte.“ Der damalige Stadtarchivar Karl Göbels edierte die „Frechener Weistümer“, das aufgeschriebene Gewohnheitsrecht der Frechener. Weitere Quellen wurden seitdem in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht.

In der nun vorliegenden Ausgabe untersucht Dr. Jochen Menge Zeitungsartikel aus der Zeit von 1927-1929, die alle im „Westdeutschen Beobachter“, der regionalen Zeitung der NSDAP, erschienen sind. Eindrucksvoll wird belegt, wie der Judenhass bereits vor der Machtergreifung von den frühen Frechener Nationalsozialisten geschürt wurde.

Dr. Jochen Menge hat die vorliegenden Quellen ausfindig gemacht und in eindrucksvoller Weise zum Sprechen gebracht. Dabei ist es ihm gelungen die Texte so aufzubereiten, dass sie auch für Nichthistoriker lesbar und verständlich sind.

Die aktuelle Ausgabe: „Frechens Juden im Westdeutschen Beobachter 1927-1929“ kann kostenlos herunterladen werden, oder im Stadtarchiv Frechen, Hauptstraße 110-112 als Druckschrift gegen eine Schutzgebühr von 3 € erworben werden.