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altVon vielen Frechener Bürgerinnen und Bürgern wurde dem Stadtarchiv gegenüber häufig der Wunsch geäußert, neben ständig wechselnden Ausstellungen, eine zentrale Anlaufstelle zur Frechener Geschichte zu schaffen.

Dank der tatkräftigen Hilfe zahlreicher ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der finanziellen Unterstützung der „Freunde und Förderer des Stadtarchivs Frechen“ konnte dieses Vorhaben umgesetzt werden.

Nach über zwei Jahren intensiver Vorbereitungszeit kann der „Raum der Stadtgeschichte“ nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Er soll den Frechener Bürgerinnen und Bürgern eine Anlaufstelle bieten, sich über die Geschichte ihrer Stadt vor Ort zu informieren.

Ständig wechselnde Themenfelder sollen dabei die Frechener einladen, immer wieder einmal vorbeizuschauen.

altZu Beginn werden die drei Rohstoffe Braunkohle, Ton und Quarzsand vorgestellt, die die Entwicklung Frechens maßgeblich beeinflussten. Es wird deren Gewinnung, Verarbeitung und Produktion beschrieben. Auf großen Digitalen Bilderrahmen werden neben wechselnden Fotos verschiedene Filme zu den Themen präsentiert.

Darüber hinaus widmet sich ein Kapitel dem Frechener Personen- und Güterverkehr.

Die Dauerausstellung zur Geschichte der Frechener Juden wurde ebenfalls integriert und überarbeitet.

Der Raum der Stadtgeschichte im Spiegel der Presse:

Bildergalerie der Rhein-Erft Rundschau

Kölner Stadt-Anzeiger: "Stadtgeschichte im Mini-Museum"

Sonntags Post: "Eine Ausstellung die wechselt und wächst"

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Hans-Joachim Kampmann wurde vor 50 Jahren, am 12.07.1963 zum Priester geweiht. Für seine besonderen Verdienste erhielt er vor 25 Jahren, am 03.07.1988, die Ehrennadel der Stadt Frechen.

Auf diesem Wege möchte auch das Stadtarchiv Frechen die Gelegenheit nutzen dem Jubliar zu gratulieren!

Im Bereich "Publikationen - Stadtgeschichte" finden Sie nun den Beitrag "Ein Pfarrer für Königsdorf" von Prof. Dr. Paul Stelkens online.

Sie ist ebenfalls in gedruckter Form für 3,00 € im Stadtarchiv erhältlich.

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Das Stadtarchiv Frechen trauert um Hans Bürger.

Als Gründungsmitglied des Fördervereins, vor allem aber als engagierter Fotograf und Filmer begleitete er 12 Jahre lang die Arbeit des Stadtarchivs. Insbesondere bei den zahlreichen Ausstellungen arbeitete er mit großer Einsatzfreude mit. Zusammen mit Gustav Hammelstein führte er die Restaurierungsarbeiten an der Synagogentüre, die seitdem in der Dauerausstellung zur Geschichte der Frechener Juden zu sehen ist, durch.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Hilde, die bis zum Schluss liebevoll an seiner Seite stand.

Hans, wir werden Dich vermissen!

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Gerd Steinmetzer, einer der wichtigsten Gestalter der Frechener Kulturszene in der Nachkriegszeit, Wegbereiter der Frechener Volkshochschule und langjähriger Direktor der VHS Köln-Land, organisierte auch viele Reisen in alle Länder Europas und darüber hinaus.


Seit vielen Jahren sammelt Gerd Steinmetzer Kunst, zunächst konzentrierte er sich auf keramische Kunst - von Bartmannkrügen bis zur modernen Keramik -  bald danach auf Malerei, Grafik und Skulptur. Er gehörte Mitte der 1970er Jahre zu den Mitbegründern der "Gesellschaft zur Förderung der Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetunion - Regionalverband Rhein/Ruhr". Zahlreiche Reisen führten ihn in fast alle Teilrepubliken der damaligen Sowjetunion. Dabei knüpfte er Kontakte zu vielen osteuropäischen Künstlern und ermöglichte einigen Künstlern Ausstellungen in unserer Region. Daraus entstand eine Sammlung, die von der Ikonenmalerei bis zur modernen osteuropäischen Kunst reicht.

Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Frechener Kunstverein gezeigt und ist vom 17. Mai bis zum 14. Juni in den Räumen des Stadtarchivs Frechen, Hauptstraße 110-112, 50226 Frechen zu sehen.

Öffnungszeiten: Montags - Donnerstags von 07.00 - 19.00 Uhr sowie Freitags 07.00 - 13.00 Uhr

 

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Theodor Loevenich aus Frechen entschließt sich erst spät Priester zu werden. Er ist Kaplan, als er im Zweiten Weltkrieg zu den Sanitätern eingezogen und wegen seiner guten Französischkenntnisse später nach Paris beordert wird. Bald ist er als Kriegspfarrer zur Entlastung des sich aufopfernden Abbé Franz Stock für die Seelsorge in den überfüllten deutschen Gefängnissen zuständig. Unter den Gefangenen befinden sich viele Personen des französischen Widerstandes.

Loevenich leistet in Arbeitsteilung mit Abbé Stock unermüdlich den inhaftierten Menschen seelische und menschliche Hilfe. Sehr oft besteht diese in der Begleitung zur Exekution auf dem Mont Valérien. Es gelingt sogar, einige verurteilte Gefangene und Geiseln vor der Hinrichtung oder Deportation zu bewahren.
Mit der Zeit wird die Betreuung immer schwieriger und Hilfe sehr gefährlich. Loevenichs Bemühungen um Menschlichkeit drohen ihn fast zu zerbrechen und bescheren ihm schließlich die Strafversetzung zu einem Kriegslazarett an die Ostfront.
Eindrucksvoll und detailliert schildert Autor Hans Georg Schnieders das Leben des beliebten Pfarrers. Anhand von Loevenichs Tagebuchaufzeichnungen wird ein erschütterndes Kapitel der deutsch-französischen Geschichte lebendig. Korrespondenzen aus der Nachkriegszeit zeigen außerdem, wie der scheinbar aussichtslose Einsatz einiger weniger um mehr Humanität später zur Versöhnung zwischen den Völkern beigetragen hat.

Das Buch hat einen Umfang von 181 Seiten, enthält zahlreiche farbige Abbildungen und ist zum Preis von 9,50 € im Stadtarchiv Frechen oder der Buchhandlung Brauns erhältlich.

Weitere Berichte zur Buchvorstellung finden sie nachfolgend:

>>> Kölnische Rundschau <<<

>>> Lifestyle Magazin Laetitia Vitae <<<

>>>Frechener Sonntagspost<<<